Geschichte

Lassen Sie uns einen Blick auf den Anfang der Gesellschaft der Freunde des Deutschen Archäologischen Instituts im Jahre 1929 richten. Damals feierte das Deutsche Archäologische Institut seinen 100sten Geburtstag.

In seiner Festansprache aus diesem Anlass sagte der damalige Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts, Herr Professor Gerhart Rodenwald, folgendes:

"Ich darf nun die Stiftungen verkünden, die uns zum heutigen Tage zuteil geworden sind. An der Spitze steht eine Gründung, die für uns von entscheidender Bedeutung ist. Aus Anlass der Hunderjahrfeier des Archäologischen Instituts des Deutsches Reiches hat sich in Berlin unter dem Ehrenvorsitz des Herrn Reichsministers des Auswärtigen Dr. Stresemann und des Herrn Staatsministers Professor Becker – das war der preußische Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung – eine Gesellschaft der Freunde dieses Instituts gebildet, in der sich Persönlichkeiten der Finanzen und der Industrie ...zusammengefunden haben.

Den Vorstand bilden die Herren Dr. Richard von Kühlmann, Professor Ludwig Curtius, Jakob Goldschmidt, Dr. Paul Kempner, Professor Gerhart Rodenwald und – vom Auswärtigen Amt – Dr. Hermann Terdenge."

Wichtige Persönlichkeiten der deutschen Industrie der Zeit waren von Anfang an dabei. Ich nenne nur: Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, Essen, Fritz Thyssen, Hamborn, Otto Wolff, Köln.

Das gleiche gilt für die damalige Finanzwelt: Die Geschäftsinhaber der Berliner Handels-Gesellschaft; Vorstand und Aufsichtsrat der Bayerischen Vereinsbank; die Inhaber des Bankhauses Warburg, Hamburg, waren Gründungsmitglieder unserer Gesellschaft.

Zu den Gründungsmitgliedern gehörten auch Georg von Siemens, Hans Fürstenberg, Franz von Mendelssohn, Georg von Simson, Leopold Koppel u.a.


aus der Ansprache des Vorsitzenden, Dr. Weert Börner, anlässlich der Festveranstaltung zum 75. Jubiläum der Gesellschaft am 30. März 2004.

Aktualisiert: 22.09.2008 | Copyright 2010 Gesellschaft der Freunde des Deutschen Archäologischen Instituts | Impressum