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Mitglieder der Gesellschaft der Freunde des Deutschen Archäologischen Instituts haben die Möglichkeit, jährlich an einer exklusiven Studienreise mit kompetenter Begleitung von leitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des DAI teilzunehmen.
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Studienreise 2008
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Vom 2.-13. Mai unternahmen 22 Mitglieder der Gesellschaft der Freunde des Deutschen Archäologischen Instituts/Theodor-Wiegand-Gesellschaft eine Exkursion in Begleitung von Frau Dr. Karin Bartl, Leiterin der Außenstelle Damaskus der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts, zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Syriens. Neben verschiedenen altorientalischen Tallsiedlungen wie Ebla und Mari wurden zahlreiche Orte aus dem Zeitraum zwischen Hellenismus und Mittelalter besucht, beispielsweise Dura-Europos, Apameia und der Krak des Chevaliers. Darüber hinaus wurden verschiedene Ruinen besichtigt, mit deren Erforschung das DAI teilweise seit mehreren Jahrzehnten befasst ist. Zu nennen sind hier Bosra, Resafa, und Palmyra sowie als neueres Projekt der neolithische Fundplatz Shir bei Hama. In Palmyra befand sich die Gruppe auf den Spuren Theodor Wiegands, der zusammen mit C. Watzinger und K. Wulzinger 1917 in seiner Funktion als Leiter des deutsch-türkischen Dankmalschutz-Kommandos für Syrien erste Untersuchungen am Nabu-Tempel (damalige Bezeichnung "korinthischer Tempel") durchführte (s. Foto). Einen Höhepunkt der Reise bildete ein Abstecher in die Südost-Türkei, wo der spektakuläre Fundplatz Göbekli Tepe bei Urfa besucht wurde, der gegenwärtig von K. Schmidt, Orient-Abt. des DAI, erforscht wird. Die Formalitäten an der syrisch-türkischen Grenze gestalteten sich zwar sehr zeitintensiv, taten jedoch der Begeisterung keinen Abbruch. Zum Abschluss der Reise wurde einhellig festgestellt, dass Syrien eine vielfältige, faszinierende Kulturlandschaft bietet, deren Erkundung überaus anregend ist. |
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Studienreise 2007
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Vom 17.-24.05.2007 begleitete der Generalsekretär des DAI, PD Dr. phil. Ortwin Dally, Mitglieder der TWG durch Apulien und die südliche Basilicata. Auf dem Programm standen archäologische Fundplätze, Museen und Kirchen. In thematischer Hinsicht standen die Beziehungen der Griechen am Golf von Tarent und den einheimischen Populationen der Messapier, Peuketier und Daunier im Zentrum des Interesses. Ein zweiter Schwerpunkt lag auf der Zeit Friedrich II. und der romanischen Baukunst. Stationen der Reise waren u.a. Metapont, Melfi, Trani, Canossa di Pulia, Mafredonia und Castel del Monte. |
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