Satzung

Satzung

der Gesellschaft der Freunde des Deutschen Arch√§ologischen Instituts ‚Äď Theodor Wiegand Gesellschaft ‚Äď e.V.

in der von den Mitgliederversammlungen am 6. Juni 1989, 28. November 1989, 19. Juni 2000 und 18. Juni 2015 beschlossenen Fassung (Vereinsreg.-Eintrag 01.03.2016).

§1 Name und Sitz

(1) Die Gesellschaft f√ľhrt den Namen „Gesellschaft der Freunde des Deutschen Arch√§ologischen Instituts – Theodor Wiegand Gesellschaft e.V.“

(2) Sie ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg (Berlin) eingetragen.

(3) Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin

§2 Zweck

(1) Die Gesellschaft verfolgt ausschlie√ülich und unmittelbar gemeinn√ľtzige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbeg√ľnstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Die Gesellschaft ist selbstlos t√§tig, sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und verwendet ihre finanziellen Mittel nur f√ľr satzungsgem√§√üe Aufgaben.

(2) Der Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Archäologie.

(3) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

  • Beschaffung und Gew√§hrung von Mitteln f√ľr die wissenschaftlichen Aufgaben des Deutschen Arch√§ologischen Instituts,
  • Gew√§hrung von Stipendien,
  • F√∂rderung des Verst√§ndnisses f√ľr die arch√§ologische Forschung.
  • 3 Gesch√§ftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann nach Aufforderung durch den Vorstand jede physische und juristische Person werden, welche ein Interesse an dem Zweck der Gesellschaft besitzt.

(2) Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand.

(3) Die Höhe des Beitrages ist zwischen dem Vorstand und jedem Mitglied einzeln zu vereinbaren.

(4) Neben ordentlichen Mitgliedern, können fördernde Mitglieder aufgenommen werden.

Fördernde Mitglieder haben kein Stimmrecht, sie sind zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung berechtigt und haben dort ein Rederecht. Der Übergang zur ordentlichen Mitgliedschaft ist auf Antrag jederzeit möglich.

(5) Personen, die sich in hervorragendem Maße um die Gesellschaft verdient gemacht haben, können vom Vorstand mit Einwilligung der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

(6) Der Austritt aus der Gesellschaft kann jederzeit durch schriftliche Anzeige an den Vorstand erfolgen.

§5 Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind:     

a) Vorstand,

b) Mitgliederversammlung,

c) fakultativer Beirat.

§6 Vorstand

(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Er besteht aus bis zu 7 Personen, von denen eine der Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts sein muss, wenn seine Einverständniserklärung vorliegt.

(2) Der Vorstand wird jeweils gew√§hlt f√ľr die Dauer von drei Jahren. Nach Ablauf dieser Zeit bleibt er solange im Amt, bis eine Neuwahl vollzogen ist.

(3) Vorstandsmitglieder, welche bis zu ihrer Wahl oder Bestellung noch nicht Mitglieder der Gesellschaft sind, werden durch die Wahl oder Bestellung Mitglieder der Gesellschaft.

(4) Der Vorstand wählt aus seinen Reihen den Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden der Gesellschaft.

(5) Den Vorstand im Sinne des § 26 BGB bilden der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft. Beide sind berechtigt, die Gesellschaft allein zu vertreten.

(6) Der Vorstand hat die Gesellschaft gem√§√ü ihrem Zweck (¬ß 2) zu leiten. Insbesondere hat er √ľber die dem Deutschen Arch√§ologischen Institut zu gew√§hrenden Mittel zu beschlie√üen.

(7) Die Beschl√ľsse des Vorstandes werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden der Gesellschaft den Ausschlag.

§7 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand im Sinne des § 6 Absatz 5 einberufen.

(2) Der Vorstand ist verpflichtet,

  1. a) jährlich innerhalb des ersten Halbjahres eine ordentliche Mitgliederversammlung,
  2. b) wenn das Interesse der Gesellschaft es erfordert, eine außerordentliche Mitgliederversammlung

zu berufen.

(3) Zu jeder Mitgliederversammlung ist schriftlich unter Bekanntgabe der vom Vorstand zu beschlie√üenden Tagesordung einzuladen, und zwar zu ordentlichen Mitgliederversammlungen mit einer Frist von mindestens vier Wochen, zu au√üerordentlichen Mitgliederversammlungen mit einer Frist von mindestens einer Woche. F√ľr den Nachweis der Rechtzeitigkeit der Einladung gen√ľgt der Poststempel.

(4) Antr√§ge, deren Beratung in einer Mitgliederversammlung gew√ľnscht wird, m√ľssen sp√§testens am vierten Tage vorher schriftlich eingegangen sein. Wird die Frist nicht eingehalten, kann die Mitgliederversammlung die Zulassung einer Beratung beschlie√üen.

(5) Zur Beschlu√üf√§higkeit gen√ľgt es, wenn bei einer Mitgliederversammlung mindestens drei Mitglieder anwesend sind.

(6) Den Vorsitz einer Mitgliederversammlung f√ľhrt der Vorsitzende der Gesellschaft oder, falls er nicht anwesend ist, der stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft oder, falls auch dieser nicht anwesend ist, das an Lebensjahren √§lteste anwesende Mitglied der Gesellschaft.

(7) Jedes Mitglied hat eine Stimme. Jedes Mitglied kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollm√§chtigen, es in einer Mitgliederversammlung zu vertreten. Ein Mitglied kann h√∂chstens f√ľnf andere Mitglieder vertreten.

(8) Die Beschl√ľsse der Mitgliederversammlung werden mit Stimmenmehrheit der anwesenden und vertretenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden der Mitgliederversammlung den Ausschlag.

(9) √úber den wesentlichen Inhalt und √ľber die Beschl√ľsse jeder Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von dem Vorsitzenden der Mitgliederversammlung zu unterzeichnen und allen Mitgliedern zu √ľbersenden ist.

(10) Der Vorstand der Gesellschaft kann in dringenden F√§llen ohne Zusammentreten der Mitgliederversammlung eine schriftliche Beschlussfassung herbeif√ľhren. Allen Mitgliedern sind die Punkte der Tagesordnung nebst Begr√ľndung und die Aufforderung zur schriftlichen Stimmabgabe schriftlich bekannt zu geben. Ein Beschluss gilt als gefasst, wenn innerhalb einer in der schriftlichen Bekanntgabe gesetzten angemessenen Frist die Mehrheit der sich an der schriftlichen Stimmabgabe beteiligenden Mitglieder zugestimmt hat.

§7a Beirat

Auf Beschluss des Vorstandes kann ein Beirat gebildet werden. Der Beirat berät den Vorstand. Die Mitglieder des Beirates werden vom Vorstand berufen.

Die Mitgliedschaft im Beirat ist grundsätzlich auf 3 Jahre begrenzt. Eine Verlängerung ist zulässig.

Die Mitglieder des Beirates sind ehrenamtlich tätig.

Zu Mitgliedern des Beirates sollen nur Personen mit fachspezifischer Qualifikation berufen werden.

§8 Verwendung der Gewinne

Mittel d√ľrfen nur f√ľr die satzungsm√§√üigen Zwecke verwandt werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei einer Aufl√∂sung oder Aufhebung der Gesellschaft nichts zur√ľck.

§9 Verwaltungsausgaben

Keine Person darf durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverh√§ltnism√§√üig hohe Verg√ľtungen, beg√ľnstigt werden.

§10 Auflösung der Gesellschaft

(1) Die Auflösung der Gesellschaft kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zu diesem Beschluß ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden und vertretenen oder der gemäß § 7 Absatz 10 schriftlich abstimmenden Mitglieder erforderlich.

(2) Bei Aufl√∂sung der Gesellschaft oder bei Wegfall des steuerbeg√ľnstigten Zweckes ist zu beschlie√üen, da√ü das Verm√∂gen der Gesellschaft an das Deutsche Arch√§ologische Institut f√§llt, das es unmittelbar und ausschlie√ülich f√ľr gemeinn√ľtzige Zwecke zu verwenden hat, die dem urspr√ľnglichen Zweck m√∂glichst nahe kommen.

Der Beschluss √ľber die Verm√∂gens√ľbertragung bedarf zu seiner Wirksamkeit der Zustimmung des zust√§ndigen Finanzamts.

Bonn, den 18. Juni 2015                                 

Johannes Dohmes, Vorsitzender